Energieausweise für Nichtwohngebäude

Auch für Nichtwohngebäude müssen im Verkaufs- oder Vermietungsfall Energieausweise ausgestellt werden. Zudem müssen in öffentlichen Gebäuden mit regelmäßigem Publikumsverkehr die Energieausweise gut sichtbar ausgehängt werden.

Es besteht für diese Gebäude die Wahlfreiheit zwischen bedarfs- und verbrauchsorientiertem Energieausweis.

Bei gemischt genutzten Gebäuden (mehr als 10 % gewerbliche Nutzung) sind nach der Energieeinsparverordnung zwei Energieausweise (Wohngebäude und Nichtwohngebäude) erforderlich.

Die Anforderungen an neue Nichtwohngebäude werden wie bei Wohngebäuden über den Jahres-Primärenergiebedarf definiert. Die Bilanz umfasst zusätzlich zum Energiebedarf für Heizung, Warmwasserbereitung und Lüftung auch die Anteile für Kühlung und eingebaute Beleuchtung.

Das neue umfangreiche Berechnungsverfahren ist in der DIN V 18599 definiert. Die Anforderungen werden über ein Referenzgebäude festgelegt, das dem tatsächlichen Gebäude in Geometrie, Nettogrundfläche, Ausrichtung und Nutzung entspricht, dessen technische Ausführung jedoch nach Anlage 2 der EnEV definiert ist.

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